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Dieser Waldtyp ist auf einer Höhe von 2700-3400 m anzutreffen. Er beherbergt eine eine ungeheure Vielfalt an Aufsitzerpflanzen (Epiphyten), welche in der Lage sind, den
Wolkennebeln die zum Leben notwendige Feuchtigkeit zu entziehen. Die Bäume der Nebelwälder (z.B.die Podocarpusarten) sind durchaus an Trocken- heit angepasst. Ihre Blätter sind klein und derb und
mit einer starken Wachsschicht überzogen. Auf ihnen sitzen Moose, Orchideen, Bromelien, Aronstäbe und Flechten. Vor allen die Tillandsien verleihen den Nebelwäldern einen märchenhaften Charakter.
Doch nicht nur seine Schönheit erfordert die Erhaltung des Nebelwaldes. Er ist unerläßlich als Wasserspeicher, vor allem in der Trockenzeit. Auch dann wird so viel Wasser aus den Wolken
ausgekämmt, dass die Quellen im Wald ganzjährig Wasser führen. Dazu kommt die ausgleichende klimatische Wirkung, die den Kulturpflanzen (und Menschen) in der Umgebung zu Gute kommt, sowie die
Verhinderung von Bodenabtragung. Leider gibt es nur noch wenige |