Erosion

Ayopaya ist mit seinen steilen Berghängen und der seit Jahrhunderten dauernden Abholzung der Bergwälder stark erosionsgefährdet. Die von den Spaniern eingeführten Ziegen und Schafe tragen ebenfalls zur Zerstörung der Grasnarbe und damit zum Bodenabtrag bei.

Starke Bodenerosion hat hier das Acker- land fast völlig zerstört

Doch die Bauern haben erkannt, dass sie ihre Lebensgrundlage schützen müssen. Techniker der Stiftung FUPAGEMA legen mit den Menschen besonders betroffener Dörfer Terrassen an, alte Boden- schutzmaßnahmen werden so wieder angewandt. Gleichzeitig versucht man den verlorenen Bergwald wieder aufzuforsten, so dass inzwischen  viele Dörfer eigene Baumschulen besitzen, in denen sich die Bauern mit Setzlingen versorgen
Auch gibt es Ansätze, Kühe, Schafe und Ziegen häufiger im Stall zu halten, was allerdings eine zusätzliche Arbeitsbelastung für die Bauern bedeutet.

Ziegen tragen durch ihre Hufe und den starken Verbiß zur Erosion bei. Das Hüten ist die Arbeit der Kinder.

Die Anlage von Terrassen erfordert die Mithilfe der gesamten Dorfgemeinschaft. Allerdings konnten gerade hier bereits ordentliche Erfolge im Bodererhalt erzielt werden.

Die kleinen Bäumchen sollen helfen, den kostbaren Acker- boden  festzuhalten

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