Tagesordnung für das 21. Jahrhundert
Die Agenda 21 ist ein Ergebnis der
UN-Weltkonferenz für Umwelt und Entwicklung von 1992 in Rio. Weltweite Armut und Umweltzerstörung werden auf dieser Konferenz als die Hauptgefahren für die Menschheit im 21. Jahrhundert erkannt. Die Agenda 21 macht
Vorschläge, wie diese beiden Hauptprobleme in den Griff zu bekommen sind. Einer der wichtigsten Vorschläge ist, dass die Menschen überall auf der Welt in ihrem persönlichen Umfeld die Sache angehen müssen, ohne darauf zu
warten, dass andere das Problem lösen. Dieser Vorschlag wird auch als lokale Agenda 21 bezeichnet - der berühmte Spruch dazu lautet: “global denken - lokal handeln”. Was tun - woran soll sich das Handeln orientieren? Richtschnur für jedes Handeln soll sein, dass das Leben auf der Erde - heute und
in Zukunft - in Vielfalt und in Würde möglich ist. Wichtigster Begriff hierbei ist das Wort “Nachhaltigkeit”. Gemeint ist wiederum das gleiche - nämlich: Jede Privatperson, jedes Unternehmen, jeder Verein und jeder
Politiker hat so zu leben und zu handeln, dass auch noch alle zuküftigen Generationen auf der Erde in Würde leben können. Zu dieser Würde zählen Gesundheitsversorgung, Anerkennung, Freiheit, Wohnung, Nahrung, Arbeit und
viele andere Faktoren. Dazu zählt auch eine intakte Natur - also der Tier- und Pflanzenschutz. =>Links zur Agenda 21
Was hat das mit dem Erdmobil zu tun?
Das Erdmobil will Mut machen. Es zeigt,
das sowohl hier bei uns, als auch in armen Ländern wie Bolivien etwas ins Rollen gekommen ist. Was da in Bewegung geraten ist, wie man dabei mitmachen kann und welchen nutzen jeder daraus ziehen kann - das will das
Erdmobil zeigen. Bolivien spielt dabei eine wichtige Beispielrolle. Nur mit Blick auf den Rest der Welt kann der eigene Wohlstand gewürdigt und hinterfragt werden. Nur durch Vergleichen und genaues Hinsehen wird klar, wo
Ungerechtigkeiten bestehen. Nur wer über den Tellerrand schaut, kann jene Schäden sehen, die anderorts entstehen, weil hier falsch gehandelt wird. Man denke nur an die Kinderarbeit, die unwürdigen Arbeitsbedingungen oder
die Umweltzerstörungen, die hinter so manchem Billigangebot stecken.
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